BÉZIERS

BEZIERS , Hérault – Sehenswürdigkeit

Über uns

In der über dem Orb und dem Canale du Midi thronenden Stadt, die im 19. Jahrhundert durch den Weinbau zu Wohlstand gelangt ist, liegen noch einige Schätze verborgen.

Von der Kanalbrücke aus betrachtet, die den Orb überspannt, wirkt Béziers, das mit seiner majestätischen Kathedrale Saint-Nazaire in der Höhe thront und auf 2700 Jahre Geschichte zurück blickt, beinahe unzugänglich. Um zur dorthin zu gelangen, bietet sich Spaziergängern ein Aufstieg durch ein Gewirr von Geländern und Treppen, über das sie die 70 Meter, die den Fluss von den zwei Hügeln mit den Vierteln Saint-Jacques et Saint- Nazaire trennen, überwinden können.

Die Stadt, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Aufschwung des Weinhandels zu Wohlstand gelangte, ist stolz auf ihre architektonischen Schätze. Hier ein gotischer Spitzturm, dort ein Renaissance-Fenster, und überall die schweren Tore der prächtigen Stadtpaläste, Zeugen des “Weinfiebers”, von dem die Gegend von Béziers im 19. Jahrhundert ergriffen war. Zu dieser Zeit war “Tout Paris” in der Provinz anzutreffen. Von Mehltau und Rebläusen weitgehend verschont und mit den Transportmöglichkeiten des Canal du Midi und schließlich der Eisenbahn wurde Béziers zur reichsten Stadt des Languedoc. Passend zu ihrem Hang zur Übertreibung hat die Stadt sich selbst zur “Welthauptstadt des Weins” ausgerufen. Die in der Tradition von Haussman erbauten Boulevards sind Zeugnisse des Reichtums der Vergangenheit.

Die Allées Paul-Riquet, die Hauptverkehrsachse der Stadt, wurde 1838 mit einem Denkmal (einem Werk von David von Angers) von Paul Riquet verziert und 1848 mit Platanen bepflanzt. An jedem Ende der Straße steht ein Symbol der damaligen wirtschaftlichen Blüte: Im Norden das prunkvolle, 1844 nach italienischem Vorbild erbaute Theater Bonbonnière, im Süden der schöne, in englischer Gartenkunst, nach Entwürfen von Bühler angelegte Park Plateau des Poètes. Die schattigen Allen sind gesäumt von Brunnen und sprudelnden Fontänen, die mit Scharen von Wassermolchen und Nixen an eine der berühmtesten Persönlichkeiten der Gegend erinnern, den Bildhauer Injalbert, der auch den monumentalen Titanenbrunnen gebaut hat.

Jedes Jahr schlendern 700 000 Besucher die Allee in Richtung der römischen Arenen hinunter, die von den Häusern des Viertels Saint-Jacques und den moderneren, von der Bauweiseder spanischen Arenen inspirierten, 1905 errichteten Bauten von Fernand Castelbon de Beauxhostes umgeben sind. Dieser war ein begeisterter Mäzen des Theaters und der Dichtkunst. Die Arenen sind die größten Frankreichs (13 100 Plätze), hier finden auch die Corridas der berühmten Feria am 15. August statt. Die ehemalige Weinbaustadt ist zu einer Stadt der Kunst, des Theaters und der Kultur geworden, die ihr reiches Erbe wunderbar zu präsentieren weiß.

Die “Folies”,die Verrücktheiten der Weinbaugebiete

Die “folies biterroises” sind die Zeugnisse der wirtschaftlichen Blüte, die Béziers dank des Weinanbaus erlebt hat. Während die Rebsorte “Saint Aramon” Ende des 19. Jahrhunderts vor allem für den Massenkonsum der Arbeiter aus der Bergbau- und Metallindustrie verarbeitet wurde, entstanden außerhalb der Stadt inmitten der Weinfelder die sogenannten “Palais de l’Aramonie”. Im Umland von Béziers wurden immer mehr von diesen “Weinschlösschen” gebaut, die sich hinsichtlich der Kühnheit ihrer Architektur Konkurrenz machten (die mitunter von schlechtem Geschmack zeugte). Man erzählt, dass der mit einer Weinernte erzielte Gewinn damals dazu ausreichte, den Bau eines solchen Schlösschens zu bezahlen. Die damals bekanntesten Architekten wurden mit dem Bau beauftragt, so Garros aus Bordeaux. Die Güter BaïssanLa GayonneLa Devèze und Lirou sind Beispiele für diese “folies”. Unter ihnen ist das Château de Raissac das einzige, das seine Weine selbst vermarktet. Das vor 20 Jahren in dem unkonventionellen Stil seiner Besitzer Christine und Jean Viennet restaurierte Château de Raissac beherbergt heute ein Museum für Steingut.

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A moins de 20 mn à pied de la gare de Beziers !
Environ 11 min (921 m).

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A moins de 10 mn à pieds de l’arrêt BEZIERS – PONT NEUF !
Cet arrêt est situé sur les lignes : 753 CASTRES – BEZIERS – VALRAS (753)
Béziers-Colombiers-Nissan (641)
Béziers-Lespignan (652)
Béziers-Marau-Cazouls-Cessenon-Roquebrun (643)
Béziers-Montady-Capestang-Quarante-Monto (642)
Béziers-St Chinian-St Pons-La Salvetat (654)
Béziers-Vendres (653)

Environ 8 min (687 m).

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